Beim diesjährigen Rhetorik-Wettbewerb des Rotary-Clubs wurde das Evangelische Gymnasium von Mayya und Katharina vertreten. Beide Schülerinnen setzten sich in ihren Reden mit gesellschaftlich relevanten Fragen auseinander und überzeugten durch klare Argumentation und rhetorische Präsenz.
Mayya entwarf in ihrer Rede ein Zukunftsszenario für das Jahr 2035. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Folgen es haben kann, wenn Künstliche Intelligenz immer stärker in den Alltag eingreift und selbstständiges Denken an Bedeutung verliert. Mit einem deutlichen Appell forderte sie die Zuhörer dazu auf, KI bewusst und verantwortungsvoll zu nutzen.
Katharina befasste sich mit dem Verhältnis von Feminismus und christlichem Glauben. Ausgehend von einer Fragestellung, die zunächst widersprüchlich wirken mag, zeigte sie differenziert auf, dass sich beide Perspektiven nicht gegenseitig ausschließen. Auch mit Blick auf aktuelle Entwicklungen in sozialen Medien gelang es ihr, das Thema anschaulich und überzeugend darzustellen.
Wir gratulieren der Gewinnerin von der Gesamtschule Eiserfeld und freuen uns auf den Wettbewerb im kommenden Jahr. Der Wettbewerb hat erneut gezeigt, wie wichtig es ist, junge Stimmen zu fördern und ihnen Raum für gesellschaftlich relevante Themen zu geben.
Ort: Campus Buschhütten

