Berlinfahrt des Projektkurses „Menschsein kennt keine Grenzen“ 

Vom 10. bis 13. Februar 2026 reiste der Projektkurs „Menschsein kennt keine Grenzen – Flucht, Migration und Integration“ gemeinsam mit Frau Lamm und Herrn Schulte von Siegen nach Berlin. Vier Tage lang standen politische Bildung, Erinnerungskultur und das gemeinschaftliche Erleben im Mittelpunkt.

Das Programm führte die Gruppe unter anderem in das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung, in den Deutschen Bundestag sowie zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas. In der Topographie des Terrors, der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Gedenkstätte Plötzensee wurde Geschichte konkret und persönlich. Themen wie Flucht, Migration, Verantwortung, Zivilcourage und Nächstenliebe, die im Kurs theoretisch erarbeitet werden, wurden durch die Führungen greifbar und vertieften die Diskussionen vor Ort. Zugleich entstanden erste Kontakte zu Referentinnen und Referenten, die für die weiterführenden Arbeiten im Projektkurs hilfreich sind.

Neben dem dichten Bildungsprogramm blieb Raum für gemeinschaftliche Erlebnisse in der Stadt. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch eines Spiels von Alba Berlin am ersten Abend. Den Abschluss bildete eine spontane 18.-Geburtstagsfeier eines Kursteilnehmers, die die Fahrt auf sehr persönliche Weise abrundete.

Ein Dank gilt Benedikt Büdenbender, der den Besuch des Deutschen Bundestages für die Gruppe ermöglicht hat und bereits im Vorfeld zu einer ausführlichen Gesprächsrunde an unserer Schule war.